Chronologie

Fakten aus der Geschichte unserer Ortschaft

Hier finden Sie Ereignisse aus der über 700-jährigen Geschichte der früheren Dreiergemeinde und heutigen Ortschaft Goldscheuer mit Marlen und Kittersburg.
 



 13. Jahrhundert 

1270 Der Bischof von Straßburg besaß in Marlen einzelne Güter
1283 Im Jahre 1283 verkaufte Walther von Klingen dem Ritter Hogmesser zu Straßburg seinen Besitz zu Hundisfelt, zu Altenheim, zu Marheim und Kütersburg mit Zwing und Bann um 142 Mark Silber.
1286 Am 1. März 1286 verstarb der Ritter Walther von Klingen

 14. Jahrhundert 
1308 Walther der IV. von Geroldseck vereinigt durch Lehen u.a. Goldscheuer, Marlen und Kittersburg
1360 1360 kam Marlen und Kittersburg an den Domherrn von Gerhard von Straßburg.

1387 Klaus Nope und seine Frau Meza von Kungsheim verkauften Marlen und Kittersburg an Klaus Bock und Peter Museler.

 15. Jahrhundert 
1413 Die erste Marlener Dorfkirche wurde am heutigen Platz erbaut. Den Überlieferungen zufolge war es eine Chorturmkirche, das heißt der Glockenturm war über dem Chor errichtet worden.
1424 Goldscheuer wird erstmals erwähnt.

1440 Jakob von Lichtenberg erhielt neben der Burg Willstett auch Rechte an „Marnheim“ und „Kutersburk“. Ein Straßburger Bürger namens „Nikolaus de Berse“ ist um diese Zeit in Marlen, Goldscheuer und Kittersburg begütert (Erste urkundliche Erwähnung von Goldscheuer)
1457 Jakob von Lichtenberg verkaufte dem Pfalzgrafen Friedrich, Herzog von Bayern, ein Achtel an Marnheim, Küterspurg, und Goltschüre. Hier wurden Goldscheuer, Marlen und Kittersburg erstmals gemeinsam in einer Urkunde genannt.
1480 Infolge Hochwassers fuhr man 8 Stunden ringsum mit dem Boot
1500 Der Rhein vernichtete die Fluren des Pfarrdorfes Hundsfeld im Norden von Marlen.

 16. Jahrhundert 
1504 Kaiser Maximilian eroberte die Ortenau, zog die pfälzischen Besitztümer an das Reich zurück und verpfändete diese an Wolfgang von Fürstenberg.
1525 Der Bauernkrieg brach aus.

1534 Durch ein Rheinhochwasser gehen größere Stücke Land verloren.
1551 Die Dreiergemeinde wurde Vorderösterreichisch.
1551 Verkauf der Ortenau (Rückgabe des Lehens) und damit auch der Dreiergemeinde durch die Fürstenberger an die österreichischen Habsburger. Wir wurden ein Teil der österreichischen Vorlande, der sogenannten Reichs-Landvogtei Ortenau.
1553 soll die erste Kapelle in Kittersburg gebaut worden sein.
1565 Der Rhein setzte weite Gebiete unter Wasser
1578 wurde die „Sonne“ als ältestes Gasthaus in Goldscheuer erwähnt. Sie stand damals draußen am Rhein im heutigen unteren „Wörth“. Im 18. Jahrhundert wurde das Gasthaus infolge eines Rheineinbruches abgebrochen und an die heutige Römerstraße ins Oberdorf versetzt, wo das später neu gebaute Gebäude noch heute steht.
1580 Das Dorf Hundsfeld, nördlich von Marlen wurde durch einen Rheineinbruch völlig vernichtet.
1591 Das Haus Österreich kaufte die restlichen Teile an der Riedfahrt des Stabes Goldscheuer
1600 Ein Teil der Riedfahrtfläche (Weideland) wurde kultiviert.

 17. Jahrhundert 
1610 Unionstruppen der evangelischen Fürsten wurden bei uns einquartiert.
1618 wurde der „alte Adler“, ein Gasthaus das an der alten Riedstraße am Rhein stand, von der Gemeinde als Gemeindestube zur „Vornahme der Gemeindegeschäfte“ erworben. Infolge eines Rheineinbruches wurde das Gebäude Mitte des 18. Jahrhunderts in die Kirchstraße in Marlen versetzt, wo es heute noch steht.
1618 brach der 30-jährige Krieg aus, der mit seinen schrecklichen Folgen ganz Deutschland und halb Europa in seinen Grundfesten erschütterte.
1628 Der Hexenwahn , die sogenannte „Inquisition“ forderte im Jahre 1628 auch fünf weibliche Opfer aus Goldscheuer und Kittersburg. Unschuldige Menschen wurden der Hexerei bezichtigt, mußten unmenschliche Folter ertragen um Geständnisse zu erpressen und starben häufig einen qualvollen Tod auf dem Scheiterhaufen.
1629 Die Hexenverfolgung war in vollem Gange
1648 Die Gemeinde Goldscheuer zählte zum Ende des 30-jährigen Krieges im Jahre 1648 noch etwa 300 Einwohner, etwa die Hälfte wie vor dem Krieg. Wer nicht in Kampfhandlungen sein Leben ließ, starb an Hungersnot, oder den schrechklichen Seuchen den Begleiterscheinungen der damaligen Zeit. 1651 Hochwasserkatastrophe in Kehl und dem Umland. Erwähnt im Bliwisel 2001
1666 Die Gesamtgemeinde Goldscheuer, Marlen und Kittersburg hatten zusammen 300 Einwohner.
Jahr Anmerkung
1668 Grimmelshausen erwähnte im Jahre 1668 in seinem Simplizissimus den Goldscheurer Hanf als den besten der Welt. Der Goldscheurer Hanf gedieh auf dem hiesigen, schlammigen Boden besonders gut. Zum Bleichen wurde er auf die Weidefläche gelegt. Dadurch erhielt er eine silberglänzende Farbe und war deshalb besonders wertvoll.
1675 Auf dem Gewann Waseneck bei Goldscheuer tobte die Schlacht bei Altenheim „Le Bataille d’Altenheim“.
Jahr Anmerkung

  18. Jahrhundert 
1701 Der Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden erhielt die Ortenau als Lehen.
1710 Das Wegekreuz an der Ecke Offenburger Straße/Römerstraße wurde gestiftet.
1744 Goldscheuer und der westliche Teil von Marlen wurden infolge Hochwasser zurückverlegt.
1744 Die Statue des hl. Nepomuk, die heute noch bei der Kirche in Marlen steht, wurde aufgestellt.
1745 Goldscheuer wurde durch einen Rheineinbruch zerstört
1751 Der Weber Hans Ritter erhielt die Erlaubnis nach Amerika auszuwandern. Dies ist die erste aktenkundige Auswanderung.
Erwähnt im Bliwisel 2001
1752 Die Auswanderungswelle nach Ungarn begann.
1760 Das neue Gasthaus Adler wurde erbaut.
1767 Die Kittersburger Mühle wurde erbaut.
1767 Die Kirche in Marlen wurde erbaut
1767 Familie Krämer erwirbt den Adler.
1770 Marie Antoinette zog auf ihren Brautzug durch Goldscheuer und Marlen
1774 Das Steinkreuz gegenüber dem Gasthaus Rössle in Kittersburg wurde errichtet.
1774 In Lahr wurde eine Schnupftabakfabrik gegründet. Die Grundlage für den Tabakanbau in unserer Region.
1780 Die Bauern unserer Dreiergemeinde führten Kraut auf die Märkte nach Offenburg, Oberkirch und Lahr.
1783 Im Jahre 1783 wurde beklagt, daß es mit der Goldwäscherei schlecht steht. Der Rhein hatte mehrfach seinen Lauf verändert und hatte sich wieder nach Westen gewandt, „was die Goldgründe enorm verschlechtert habe“.
1784 Man entschied sich für den Bau einer Schule in Kittersburg.
1785 Georg Krämer, der spätere Vogt und Adlerwirt in Marlen wurde geboren.
1786 Die Österreichische Regierung hob die Herrenfronpflicht auf Erwähnt im Bliwisel 2001
1789 Die französische Revolution brach aus.
1790 Der Hanfertrag aus der Gemarkung betrug 1400 Zentner.
1792 Die Auswanderungswelle nach Ungarn endete.

  19. Jahrhundert 
1802 Der Rhein brach durch und überschwemmte Goldscheuer und Marlen.
1802 Marlen und Kittersburg waren bis 1802 Vorderösterreichisch, dann gehörten sie zu Modena (Italien) bis 1805.
1803 Noch im Jahre 1803 wurde der „Goldgrund“ von Fischer Jakob Fien betrieben. Der Ertrag war gering und die Goldwäscherei lohnte sich kaum noch. Nebend der Goldwäscherei wurde auch feinster Sand gewonnen, mit dem man nach dem Schreiben von Dokumenten die Tinte aufsog (löschte) um ein verschmieren zu vermeiden. Die Goldwäscher stammten meist aus Fischerfamilien, da sich diese am Rhein gut auskannten und die lohnendsten Stellen fanden.
1805 Marlen und Kittersburg kamen zur Landvogtei Ortenau.
1805 Goldscheuer war bis 1805 Vorderösterreichisch, dann gehörte es zur Landvogtei.
1806 Wir werden Bestandteil der von Napoleon neu gegründeten Landvogtei Baden.
1810 Man findet bei uns neben Hanf, Zichorie und Tabak als Handelsgewächse.
1811 Der Damm bei Goldscheuer musste zurückverlegt werden, da er in den Rhein zu stürzen drohte. Erwähnt im Bliwisel 2001
1813 Von 1813-1815 waren wir verwaltungstechnisch dem Amt Kork zugeteilt 1814 Die Gesamtgemeinde hatte 1400 Einwohner.
1814 Georg Krämer wird Bürgermeister.
1814 Bei der Kuhgrüninsel (im Südwesten von Goldscheuer) wurde eine Brücke erbaut.
1815 Im Jahre 1815 kamen wir verwaltungstechnisch zum Bezirksamt Offenburg.
1816 Durch ein neues Gesetz sollte Goldscheuer, Marlen und Kittersburg in 3 Dörfer aufgeteilt werden. Erwähnt im Bliwisel 2001
1818 Im Jahre 1818 versuchte Oberst Tulla die Öffentlichkeit von seiner Idee der Rheinbegradigung zu überzeugen. Seine Idee basierte im wesentlichen darauf, den Rhein in ein neues Bett zu zwingen, welches sich der Strom durch entsprechende Regulierungsmaßnahmen selbst „graben“ sollte.
1818 Im Jahre 1818 wurde der Kaufvertrag für die „Riedfahrt“ im Gasthaus Adler in Marlen unterschrieben. Der damalige weitsichtige Vogt und Wirt, Georg Krämer, hatte dies in langen Verhandlungen erreicht. Das erworbene Land wurde an die Bevölkerung zu geringer Pacht als „Bürgernutzen“ abgegeben. Durch diesen geschickten Schachzug wurde die Dreiergemeinde Goldscheuer, Marlen und Kittersburg Eigentümer großer Flächen außerhalb der Ortskerne.
1823 Im Jahre 1823 beendete Georg Krämer sein zweites großes Werk, die Kultivierung brachliegender Weidefläche. Georg Krämer, drängte auf die Umlegung, damit die Bevölkerung zu landwirtschaftlichen Flächen kam um für den Eigenbedarf Getreide und andere Kulturpflanzen anbauen zu können und sich dadurch selbst ernähren konnte. Zuvor gab es praktisch nur Weiden und Hanfäcker aber kaum sonstige Anbauflächen. Bis dahin wurde der Hanf in Straßburg gegen das benötigte Getreide eingetauscht. Ende des Jahres beendete Georg Krämer die Kultivierung von 456 Morgen Weidefläche. 1827 Marlen erhielt eine neue Kirchenglocke.
1827 Die Pfarrei wechselte vom Bistum Straßburg zur Erzdiözese Freiburg.
1833 Im Jahre 1833 hatte Marlen 863, Goldscheuer 674, Kittersburg 553, die Dreiergemeinde insgesamt 1995 Einwohner.
1833 Im Jahre 1833 begann die von Oberst Tulla geplante Rheinkorrektion auf der Gemarkung Goldscheuer. Tulla erlebte die Durchführung seiner Pläne nicht mehr, er verstarb bereits im Jahre 1828. Eine der ersten „Durchstiche“ wurden in Marlen durchgeführt. 1834 Alte Schule auf Abbruch ersteigert.
1838 Im Jahre 1838 wurde die alte Schule in Goldscheuer bezogen.
1843 Im Jahre 1843 übergibt Georg Krämer seinem Sohn Friedrich das Gasthaus zum Adler, auf dem dieser bis 1898 wirtschaftete.Georg Krämers Vater, er selbst und sein Sohn Friedrich betrieben den Adler insgesamt 131 Jahre lang.
1844 Die Gesamtgemeinde bestand aus 346 Häuser
1845 Der heutige, damals neue Friedhof auf dem Gewann „Litzhurst Rain“ wurde übergeben.
1845 Georg Krämer wurde in den Badischen Landtag gewählt.
1846 Unter der Bevölkerung herrschte große Armut. Erwähnt im Bliwisel 2001
1847 Beginn der Badischen Revolution.
1847 Die Einteilung des Gemeindegutes wurde vorgenommen.
1848 Im Jahre 1848 verübten zwei aufgehetzte Burschen einen Bubenstreich. Aus Haß gegen den hochbetagten Pfarrer Merk legten Sie im Pfarrhof Feuer. Der schwerste Verlust war die Zerstörung der alten Kirchenbücher. Nur die Jahrgänge ab 1759 konnten gerettet werden. Im Jahre 1848 fand die Badische Revolution ihr Ende.
1851 Die Kinzig war noch nicht kanalisiert. Kittersburg hatte darunter durch wiederkehrende Hochwasser zu leiden.
Erwähnt im Bliwisel 2001
1855 Die Gemeinde hatte 2056 Einwohner. 870 in Marlen, 686 in Goldscheuer, 500 in Kittersburg
Jahr Anmerkung
1858 Im Jahre 1858 wurde das Rheinwartshaus in Marlen seiner Bestimmung übergeben. Der dort wohnende Rheinwärter hatte die Rheinbauarbeiter zu beaufsichtigen, den Rhein zu überwachen und die Bevölkerung im Hochwasserfalle zu warnen.
1863 Im Jahre 1863 wurde der Handwerker und Gewerbeverein gegründet. Vom Gründungsjahr bis 1934 hieß der Verein “Gewerbeverein Marlen, Goldscheuer, Kittersburg” .
1864 Das Schutterwehr an der Kittersburger Mühle wurde neu erbaut, von Thomas Rahner und Walburga Serrer..
1870 Der 1870er Krieg brach aus.
1871 Der Sängerbund Marlen wurde gegründet.
1871 Der 1870er Krieg ging zu Ende.
1873 Im Jahre 1873 wurde Josef Schäfer der Verfasser der Heimatchronik geboren.
1875 Der alte Adler beendete als letzter Goldwäscher das Gewrbe im Nebenverdienst.
1876 Mit dem Bau des Rathauses wurde begonnen. Erwähnt im Bliwisel 2001
1876 Die Rheinkorrektion war vorerst abgeschlossen.
1878 Im Jahre 1878 versuchte die Gemeinde Altenheim eine feste Brücke über den Rhein zu verwirklichen. Die
Brücke sollte den Weg nach Straßburg vereinfachen, mit dem enge Handelsbeziehungen gepflegt wurden.
1878 Im Jahre 1878 verstarb der allseits beliebte Altvogt, Adlerwirt und ehemaliger Abgeordneter in Karlsruhe, Georg Krämer, hochbetagt im 93. Lebensjahr. Georg Krämer begründete durch den Kauf der Riedfahrt und die Kultivierung von Weideland den späteren bescheidenen Wohlstand der Gemeinde. 1879 Der Bau des Rathauses wurde vollendet.
1880 Auf 140 Morgen Gelände wurde 900 Zentner Hanf geerntet.
1880 Die alte Schule erhielt ein Türmchen mit Glocke und Uhr.
1883 Im Jahre 1883 ebbte die Auswanderungswelle ab, die nach 1848 ihren Anfang nahm. Als häufigstes Auswanderungsziel wurde Amerika gewählt. Grund für die Auswanderung waren existenzielle Not und mangelnde Zukunfstaussichten.
1885 Die Gesamtgemeinde hatte 2169 Einwohner.
1891 Die Franziskanerschwestern kamen aus dem Mutterhaus in Gengenbach in die Gemeinde.
1891 Der Bau einer Kirche in Goldscheuer wurde in Erwägung gezogen. Erwähnt im Bliwisel 2001
1892 Der Männergesangverein Sängerbund Marlen wurde gegründet.
1892 Das Kriegerdenkmal zwischen der alten Schule und dem Rathaus wurde eingeweiht.
1893 Im Jahre 1893 wurde eine Backsteinhütte im Rohrburger Feld auf Altenheimer Gemarkung erbaut.
Jahr Anmerkung
1894 Altbürgermeister Fehrenbach ist geboren.
1895 Die Lokalbahn, der so genannte Entenköpfer wurde für den verkehr frei gegeben.
1900 Die angebaute Hanfanbaufläche betrug nur noch 8 Morgen.

  20. Jahrhundert 
1906 Der Liederkranz Kittersburg wurde gegründet. Erwähnt im Bliwisel 2001
1906 Die Musikkapelle Marlen wurde gegründet.
1910 Die Gesamtgemeinde hatte 2208 Einwohner.
1912 Der Obstbauverein wurde gegründet.
1912 Der TuS Marlen wurde gegründet.
1912 Der Radfahrverein Reinlust Goldscheuer wurde gegründet.
1914 Der 1. Weltkrieg brach aus.
1915 Das Schwesternhaus in Marlen wurde erbaut.
1917 Die 3 kleinsten Glocken der Marlener Pfarrkirche mussten kriegsbedingt abgeliefert werden.
1918 Im Jahre 1918 ging der Der 1. Weltkrieg zu Ende.
1919 Die Gemeinde erhielt französische Besatzungstruppen.
1919 Der französische Theologe und Schriftsteller Teilhard de Chardin weilte in Goldscheuer als Pfarrer, Jesuit und Besatzungssoldat.
1924 Die Gemeinde hatte 2284 Einwohner.
1926 Der Fischereiverein wurde gegründet. Erwähnt im Bliwisel 2001
1927 Mit dem Neubau der heutigen Kittersburger Kapelle wurde begonnen.
1928 Am 26. Februar 1928 wurde der Grundstein der neuen Kittersburger Kapelle gelegt, da die vorhandene baufällig geworden war.
1928 Im Jahre 1928 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Der Brand der Kittersburger Mühle im Jahre 1928 gab den entscheidenden Anlaß zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr. Die Gründungsversammlung fand im Hechtensaal in Goldscheuer statt.
1929 Das Rheinwärterhaus in Marlen wurde neu erbaut.
1929 Die neu erbaute Kittersburger Kapelle wurde eingeweiht.
1931 Der Kindergarten in Marlen wurde feierlich eingeweiht.
1931 Die Schwesternwohnung in Marlen wurde eingeweiht.
1933 Im Jahre 1933 wurde der DRK Ortsverein Goldscheuer gegründet.
1936 Die Gesamtgemeinde kam zum Kreis Kehl. Vorher gehörte sie zum Bezirksamt Offenburg
1938 Im Jahre 1938 äußerte Josef Schäfer erstmals den Wunsch nach einer Heimatchronik. Sein gesammeltes Material sollte gedruckt werden. Doch das Interesse war gering und durch die Umstände der damaligen Zeit konnte das Vorhaben jedoch nicht verwirklicht werden.
1938 Im Jahre 1938 hatte Marlen 920, Goldscheuer 891 und Kittersburg 446 Einwohner, die gesamte Dreiergemeinde 2257 Einwohner.
1938 Pfarrer Werner Brock wurde geboren.
1938 Im Jahre 1938 wurde mit dem Bau des Westwalls begonnen.
1939 Die Gemeinde erhielt die Bezeichnung Gemeinde Goldscheuer.Vorher hieß sie Gemeinde Marlen.
1939 Die erste Evakuierung anlässlich des Zweiten Weltkrieges wurde durchgeführt.
1939 Der zweite Weltkrieg begann.
1940 Die Zweite Evakuierung der 3 Ortschaften anlässlich des Zweiten Weltkrieges wurde durchgeführt
1941 Richard Schüler erblickte das Licht der Welt
1941 Ein Bauplatz für eine Kirche in Goldscheuer wurde erstanden. Erwähnt im Bliwisel 2001
1941 Der Kleintierzuchtverein wurde gegründet. Erwähnt im Bliwisel 2001
1943 Gertrud Bader wurde Mesnerin.
1944 In Marlen stürzte eine Avro Lancaster im Ortskern ab und zerstörte einige Häuser.
1944 Die Dritte Evakuierung anlässlich des Zweiten Weltkrieges wurde durchgeführt.
1945 Die Schule in Marlen wurde durch Artilleriebeschuss zerstört.
1945 Der zweite Weltkrieg ging zu Ende.
1946 Der VdK Ortsgruppe Goldscheuer wurde gegründet.
1946 Pfarrer Epple kam in die Gemeinde.
1947 Der erste weisse Sonntag nach dem Krieg wurde gefeiert.
1948 Im Jahre 1948 verstarb Josef Schäfer in Freiburg im Breisgau. Er sammelte über Jahre Material aus unserer Ortsgeschichte und schaffte damit den Grundstock für die spätere Heimatchronik.
1949 Der Sportverein „Die Sportfreunde“ wurde gegründet.

1949 Der erste Spatenstich für die neue Schule in Marlen wurde vorgenommen.
1950 Das Richtfest für die neu erbaute Marlener Schule wurde gefeiert
1952 Baden und Württemberg wurden zu Baden-Württemberg vereinigt
1954 Die Narhalla Nelram wurde gegründet.
1958 Im Jahre 1958 wurde unter dem damaligen Pfarrer Epple der Kirchenbauverein Goldscheuer gegründet. Ziel war es für Goldscheuer eine eigene Kirche zu bauen.
1959 Die politische Gemeinde stellt Gelände für einen Kirchenneubau zur Verfügung.
1959 Die Wasserversorgung über das Pumpwerk zwischen Marlen und Goldscheuer wurde in Betrieb genommen.
1960 Der erste Spatenstich der Goldscheurer Kirche wurde vorgenommen.
1960 Die neu erbauten Aussiedlerhöfe zwischen Marlen und Kehl wurden übergeben.
1960 Die Siedlungsgemeinschaft Riedhöfe, Marlen und Waldbruckhöfe, Kehl wurden übergeben.
1961 Der Grundstein der neuen Kirche in Goldscheuer wurde gelegt. Erwähnt im Bliwisel 2001
1961 Die erste Blutspendeaktion im Ort wurde organisiert.
1962 Die Benediktion der Kirche in Goldscheuer wurde durchgeführt.
1962 Der Fanfarenzug Marlen wird gegründet.
1963 Im Jahre 1963 20. Jahrhundert
1963 Pfarrer Werner Brock begann seinen Dienst in der Gemeinde.
1964 Die Heimatchronik wurde von Max Klemm im Auftrag der Gemeinde herausgegeben.
1965 Die neue Schule in Goldscheuer wurde übergeben.
1967 Der Musikverein Rheinlust Goldscheuer wird gegründet.
1967 Richard Schüler wird Bürgermeister.
1968 Im Jahre 1968 wurde der Grundstein für den Bau des Kindergartens Don Bosco gelegt
1968 Im Jahre 1968 wurde der Schützenverein gegründet. Erste Schießübungen wurden in der alten Sporthalle, später in der Gemeindehalle in Hohnhurst durchgeführt.
1969 Die Chorgemeinschaft Goldscheuer, Marlen wird gegründet.
1969 Das neu erstellte Marlener Sportgelände wurde übergeben.
1969 Der Pfarrgemeinderat wurde gegründet. 1969 Der Wassersportclub wurde gegründet.
1971 Goldscheuer, Marlen und Kittersburg wurden Ortsteile der Stadt Kehl 1972 Die Narrenzunft Krutblättsche wurde gegründet.
1974 Der Tennisclub Goldscheuer wurde gegründet.
1974 Das neu erbaute Kittersburger Gemeindezentrum wurde übergeben.
1976 Der TuS Marlen veranstaltete das erste Zeltlager in Schapach.
1977 Die Frauengemeinschaft wurde gegründet.
1977 Hermine Rößler begann ihre Mesneraufgabe.
1977 Der Arbeitskreis Behinderte/Nichtbehinderte wurde gegründet.
1978 Im Jahre 1978 wurde die evangelische Markusgemeinde gegründet.
1980 Der Kegelsportclub Marlen wurde gegründet.
1985 Altbürgermeister Fehrenbach ist verstorben.
1987 Der Verein für Heimatpflege Goldscheuer, Marlen, Kittersburg e.V. wurde gegründet.
1987 Der Löwe Sascha der Discothek Drops in Goldscheuer entwich aus dem Gehege.
1988 Im Jahre 1988 wurde der Narrenbrunnen in Marlen übergeben. Er präsentiert uns die Säulen der Marlener Fastnacht, den Elferrat, das Gardemädchen, den Fanfarenbläser und den Bürgerwehrsoldaten.
1988 Im Jahre 1988 wurde der Goldwäscherbrunnen zwischen dem Rathaus und der alten Schule in Goldscheuer der Öffentlichkeit übergeben. Er erinnert an das alte Handwerk der Goldwäscher.
1989 Michael Biehl wurde Finanzbürgermeister in Kehl.
1989 Jörg Armbruster wurde Baubürgermeister in Kehl.

1989 Der Förderverein Schule wurde gegründet.
1989 Kehl bereitet sich nach Öffnung der Ostgrenze auf die Aufnahme der DDR-Aussiedler vor.
1991 Die Volkshochschule, Außenstelle Goldscheuer wurde gegründet.
1992 Der Förderverein Spatzennest wird gegründet.
1992 Max Klemm verstarb am 24.7.
1992 Der neu erbaute städtische Kindergarten Spatzennest wurde übergeben.
1993 Im Jahre 1993 wurde der Förderverein des Kindergartens Don Bosco gegründet.
1993 Im Jahre 1993 konnte der Tennisclub Goldscheuer die neu erbaute Tennishalle der Bestimmung übergeben.
1993 Am 22. November 1993 erlebten wir ein Schneechaos wie lange nicht mehr.
1994 Es wurde bekannt gegeben daß der Giftmüllofen in Kehl nicht gebaut wird.
1994 Das Heimatmuseum wurde seiner Bestimmung übergeben.
1994 Das Planfeststellungsverfahren für den Neubau L98 als Rheinzufahrt wird eröffnet.
1994 Das Fachwerk für das Backhaus in Kittersburg wurde aufgeschlagen.
1994 Am Rhein herrschte Hochwasser. Es ergab sich eine Wasserhöhe wie zuletzt 1882.
1994 Der Bereich „Altwasser“ in Goldscheuer wurde zum Naturschutzgebiet erklärt.
1994 Der Bereich „Altwasser“ in Goldscheuer wurde zum Naturschutzgebiet erklärt.
1995 Das Backhaus in Kittersburg wurde übergeben.
1995 Der Verein Kittersburger Dorfleben wurde gegründet.
1995 Der Kittersburger Dorfbrunnen wurde übergeben.
1996 Die Wanderfreunde Goldscheuer wurden gegründet.
1996 Die neue Tauziehhalle wurde ihrer Bestimmung übergeben. Erwähnt im Bliwisel 2001
1996 Historiker Dr. Erwin Dittler verstarb im Alter von 84 Jahren.
1997 Der Erste Spatenstich für die Erweiterung der Grund- und Hauptschule Goldscheuer wurde vorgenommen.
1997 Die Landesgartenschau wurde nach Kehl vergeben.
1997 Die Planfeststellung der Rheinbrücke Süd wird ausgelegt.
1997 Ulrich Henze wurde Pfarrer in Goldscheuer.
1998 Im Jahre 1998 wurde die Poststelle der Deutschen Bundespost in Goldscheuer geschlossen. Gleichzeitig wurde in der Drogerie Klem in Goldscheuer eine Postagentur eröffnet.
1998 Im Jahre 1998 wurde mit dem Bau des Grabens zwischen Pumpwerk Hanfrötze und Reezengraben begonnen.
1998 Die lokale Agenda 21 wird eingeführt
1998 Im Jahre 1998 ging der Kehler Oberbürgermeister Detlev Prößdorf in den Ruhestand
1998 Im Jahre 1998 wurde die Klage der Gemeinde Neuried gegen die geplante Rheinbrücke Süd abgewiesen 1998 Im Jahre 1998 erfolgte der erste Spatenstich für das Baugebiet Morgenäcker.
1998 Im Jahre 1998 wurde Günter Petry zum Oberbürgermeister der Stadt Kehl gewählt.
1998 Im Jahre 1998 wurde die neue Sportplatzanlage in Marlen übergeben. Wegen dem Bau eines Sees im Zuge von Hochwasserschutzmaßnahmen mußte das Sportgelände verlegt werden.
1998 Im Jahre 1998 wurde der Um und Erweiterungsbau der Schule Goldscheuer eingeweiht.
1998 Im Jahre 1998 wurde das erste Bürgerforum veranstaltet. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden verdiente Bügerinnen und Bürger für ihren ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet.
1998 Im Jahre 1998 erhielt der Hecker Weg seinen Namen
1999 Die Erweiterung und Sanierung der Sporthalle Marlen wurde abgeschlossen.
1999 Baubeginn des Teiches Ost „Aspenrain“ und Teich 2″ Herrenmatt“ im Rahmen des integrierten Rheinprogramms.
1999 Wir erlebten eine totale Sonnenfinsternis.
1999 Jochen Reith wird neuer Ratschreiber in Goldscheuer.
1999 Ein schweres Gewitter entwurzelte Bäume und verursachte Gebäudeschäden.
1999 In Marlen wurde mit der Renovierung der Pfarrkirche begonnen.
1999 Die Poststelle in Marlen schloß ihre Pforten.
1999 Im Hause Öschger wurde eine Postagentur eröffnet.
1999 Der Orkan Lothar verwüstete die Ortschaften.
1999 Ortsvorsteher Richard Schüler wurde für 40 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst ausgezeichnet.
2000 Die Ortschaft erwirbt die Zigarrenfabrik in der Merkurstraße.
2000 Die Vorbrücke zur Rheinbrücke ist im Bau.
2000 Der Kreisverkehr im Süden von Goldscheuer entsteht.
2000 Das Pumpwerk Marlen am südwestlichen Ortsrand wurde im Rahmen des integrierten Rheinprogramms fertiggestellt.
2000 Die Ortschaft erwirbt das Raiffeisenlager in der Merkurstraße.
2000 Die groß Herd von Goldscheuer wird zum eingetragenen Verein.
2000 Konrektor Fleig verließ nach 30 Jahren die Grund und Hauptschule Goldscheuer.
2000 Die neu gegründete Guggemusik „Schierebirzler“ gründet einen Verein.
2000 Die Entwurfsplanung für die Landesgartenschau wurde vorgestellt.
2000 Die Volksbankfiliale in Goldscheuer wurde überfallen.

  21. Jahrhundert 
2001 Der Sturm Willi verursachte Schäden.
2001 Der letzte Landrat des Kreises kehl Walter Schäfer verstarb im 95. Lebensjahr.
2001 Bei Kittersburg wurde eine neue Gasleitung von Nord nach Süd verlegt, 2001 Das Baugebiet „Im Spatzenwinkel“ wird angelegt.
2001 Das Baugebiet „Im Mättel“ wurde angelegt.
2001 Das Phantom, der Kehler Frauenmörder wurde gefasst.
2001 Im fernen Amerika wird am 11.September das World Trade Center durch einen Terrorakt zerstört.
2001 Der Euro wurde eingeführt. Erwähnt im Bliwisel 2001
2001 Der Adlersaal beim Gasthaus Adler in Marlen wurde abgerissen.Erwähnt im Bliwisel 2001